Halbzeit bei Ausbau der Havellandautobahn
Der Ausbau der Havellandautobahn - die A10 und A24 zwischen dem Dreieck Pankow und
Oberkrämer - Der Ausbau der Havellandautobahn - die A10 und A24 zwischen dem Dreieck Pankow und der Anschlussstelle Neuruppin - ist zur Hälfte geschafft. Trotz Corona-Pandemie liege man nach wie vor im Zeitplan, sagte Thomas Stütze, Geschäftsführer der Havellandautobahn, am Mittwoch in Oberkrämer (Oberhavel). Bis 2022 wird eine der meistbefahrenen Strecken der Hauptstadtregion unter laufendem Verkehr von der Havellandautobahn GmbH im Auftrag des Bundes erneuert und saniert.
In den bisher 28 von insgesamt 58 geplanten Monaten Bautätigkeit seien bereits 58,2 Prozent der gegenüber dem Bund als Eigentümer der Autobahn vertraglich zugesicherten Bauleistungen erbracht worden, sagte Stütze. Fünf der 14 Anschlussstellen und 19 der 38 Brückenbauwerke seien fertiggestellt worden.
3,5 Millionen von insgesamt 5 Millionen Kubikmetern Erde seien bewegt worden. Mit der Fertigstellung eines weiteren Teilstücks auf der A10 zwischen dem Dreieck Havelland und der Anschlussstelle Oberkrämer werde in diesem Streckenabschnitt der Verkehr künftig auf zwei komplett ausgebauten Richtungsfahrbahnen in Richtung Hamburg und Berlin rollen. Dieser Abschnitt sei etwa 3,2 Kilometer lang.
Insgesamt ist die Havellandautobahn 65 Kilometer lang, davon werden 60 Kilometer ausgebaut. Das Projekt - ein ÖPP-Vorhaben (Öffentlich-private Partnerschaft) - hat einen Umfang von etwa 1,4 Milliarden Euro im Zeitraum von 30 Jahren. Die Havellandautobahn GmbH sorgt in dem Zeitraum für die weitere Erhaltung, so auch den Winterdienst.
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