Immer mehr Briefwähler in Brandenburg
In Brandenburg steigt die Zahl der Briefwähler bei allgemeinen Wahlen. Mit 23,1 Prozent
Potsdam – In Brandenburg steigt die Zahl der Briefwähler bei allgemeinen Wahlen. Mit 23,1 Prozent erreichte ihr Anteil bei der Landtagswahl am 1. September dieses Jahres die bislang höchste Quote, wie das Innenministerium auf eine Anfrage aus der AfD im Landtag mitteilte. Die geringste Stimmabgabe auf dem Postweg gab es bei der Europawahl 2009 mit 12,4 Prozent. Zur den Kommunal- und Europawahlen fünf Jahre später lag die Briefwahlquote bereits bei jeweils knapp 18 Prozent. Bei der Bundestagswahl 2017 hatten sich 21,5 Prozent für die Briefwahl entschieden.
Bei den Menschen gab es bei der Landtagswahl 2019 große Unterschiede beim Wahlort: AfD- und SPD-Anhänger gaben mehrheitlich im Wahllokal ihre Stimme ab. Bei den anderen Parteien überwogen die Briefwähler.
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