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Initiative gegen Antisemitismus plant neues Dialogprojekt

Die Zeiten für den Dialog zwischen Juden und Muslimen waren schon einmal besser, auch in Berlin.

Berlin - Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (Kiga) plant ein neues Projekt vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts. Das Ziel ist, den Dialog zwischen denjenigen zu ermöglichen, die oft kaum noch miteinander sprechen können oder nicht die Gelegenheit  dazu haben. «Es sollen moderierte Gespräche sein, aber nicht nur ein Format», sagt Kiga-Vorsitzender Dervis Hizarci der Deutschen Presse-Agentur. «Es ist nicht so, dass wir jedes Mal einen Stuhlkreis machen. Es gibt öffentliche Veranstaltungen und es gibt Hintergrundgespräche, sichere Räume. Und es gibt auch Gespräche, wo man hingeht und sagt "Ich werde was aushalten und bleibe trotzdem fair." »Das Projekt mit dem Titel «DialogRäume» soll im Januar 2025 starten und ist auf drei Jahre angelegt. Zur Finanzierung sind bereits 920 000 Euro aus Mitteln der Lotto-Stiftung bewilligt worden. 

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