Justizvollzugsbeamter wegen schwerer Bestechlichkeit vor Gericht
Ein Justizvollzugsbeamter, der gegen Geld Mobiltelefone und andere Wertgegenstände in ein
Berlin - Ein Justizvollzugsbeamter, der gegen Geld Mobiltelefone und andere Wertgegenstände in ein Berliner Gefängnis geschmuggelt haben soll, muss sich ab Dienstag (9.15 Uhr) vor dem Landgericht verantworten. Die Schmuggelware sowie das vereinbarte Entgelt für den Angeklagten sollen Besucher in Schließfächern des Gefängnisses deponiert haben.
Der 45-jährige Beamte leitete die Dinge den Ermittlungen zufolge an die jeweiligen Inhaftierten weiter. Dem Mann werden neun Fälle zwischen April und Juni 2019 zur Last gelegt. Die Anklage lautet auf schwere Bestechlichkeit.
Zudem muss sich der Beamte wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Er soll bei verschiedenen dienstlichen Gelegenheiten rechtsgerichtete Tätowierungen auf seinen Unterarmen zur Schau gestellt zu haben. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden laut Anklage außerdem zwei halbautomatische Pistolen sichergestellt, für die der Beamte nicht die nötige Erlaubnis besessen habe.
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