Klimaschützer protestieren gegen Siemens
Gegen die Entscheidung von Siemens, an der Lieferung einer Zugsignalanlage für ein
Berlin - Gegen die Entscheidung von Siemens, an der Lieferung einer Zugsignalanlage für ein umstrittenes Kohlebergwerk in Australien festzuhalten, haben auch in Berlin Klimaschüter der Bewegung Fridays for Future protestiert. Am Montagabend versammelten sich einige Dutzend Menschen vor dem Gasturbinenwerk in der Huttenstraße im Stadtteil Moabit, wie ein Sprecher sagte. Laut Polizei wurden 50 Teilnehmer zu dem Protest angemeldet.
Die Bewegung Fridays for Future warnte vor den Folgen für das Klima, die Natur und die indigene Bevölkerung. Neben Berlin kam es auch in weiteren Städten zu Protesten. In Hamburg wurde dazu unter anderem die prominente Aktivistin Luisa Neubauer erwartet.
Siemens-Chef Joe Kaeser hatte am späten Sonntagabend via Twitter mitgeteilt, dass der Konzern an der Lieferung der Zugsignalanlage festhalten werde. Er begründete dies unter anderem damit, dass der Konzern zu seinen vertraglichen Pflichten stehen müsse. Noch am Freitag hatte sich der Manager mit Neubauer getroffen, die als eines der Gesichter der Bewegung gilt. Sie kritisierte die Entscheidung des Unternehmens am Sonntagabend als «unentschuldbaren Fehler».
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