Kliniken in Brandenburg: Auf mehr Corona-Verdachtsfälle vorbereitet
Kliniken in Brandenburg sind nach eigenen Angaben vorbereitet, sollten die begründeten Coronavirus
Cottbus - Kliniken in Brandenburg sind nach eigenen Angaben vorbereitet, sollten die begründeten Coronavirus-Verdachtsfälle weiter ansteigen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Das Lausitz Klinikum in Forst etwa hat für Coronavirus-Verdachtsfälle ein gesondertes Gebäude im Krankenhaus eingerichtet. Am Dienstag seien 27 Patienten getestet worden, sagte Geschäftsführer Hans-Ulrich Schmidt. Die Tests würden in einem Labor des Cottbuser Carl-Thiem-Klinikums ausgewertet. Schutzkleidung und Untersuchungsmaterial habe man genügend, sagte Schmidt.
In den Ruppiner Kliniken in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) gibt es einen kompletten abgetrennten Bereich mit mehreren Räumen für Tests auf den Erreger Sars-CoV-2. «Es gibt vermehrt Anrufe. Wir merken, dass die Menschen besorgt sind», sagte eine Sprecherin. Schutzkleidung für die Mitarbeiter sei ausreichend vorhanden.
Das Klinikum ins Brandenburg an der Havel hat neben der Rettungsstelle einen Raum mit Wartebereich eingerichtet. Im Moment gebe es keinen erhöhten Test-Bedarf auf das neuartige Virus, sagte Geschäftsführerin Gabriele Wolter. In Abstimmung mit den Hausärzten soll ab dem 16. März eine Abklärungsstelle eingerichtet sein. Hausärzte werden dort Tests bei begründeten Verdachtsfällen durchführen, damit Patienten vom normalen Praxisbetrieb getrennt sind. Mit Schutzkleidung sei man momentan noch gut ausgestattet.
Nachricht teilen
… ich on air!