Kliniken sehen sich in Gefahr - Land will Millionen aufbringen
Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat angekündigt, die
Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat angekündigt, die Krankenhäuser mit weiteren Millionen zu unterstützen. Das Land wolle mindestens 50 Millionen Euro weitere investive Mittel für die Corona-Mehrbelastungen auf den Weg bringen, sagte Nonnenmacher am Dienstag in Potsdam bei einer Kundgebung mehrerer hundert Krankenhaus-Beschäftigter aus ganz Brandenburg. «Das soll sehr schnell und bürokratiearm erfolgen.»
Die Kliniken sehen sich angesichts der Auswirkungen des Ukraine-Krieges und steigender Energiekosten stark unter Druck. «Wir benötigen jetzt so schnell wie möglich einen Inflationsausgleich und das Wiederanlaufen der Corona-Hilfen», forderte der Vorstandsvorsitzende der Landeskrankenhausgesellschaft, Detlef Troppens, in Potsdam.
Bei der Kundgebung machten Klinik-Beschäftigte mit Protestplakaten und Trillerpfeifen auf die Sorgen und wirtschaftlichen Probleme der Krankenhäuser aufmerksam. Aus Sicht der Krankenhausgesellschaft können auch Insolvenzen und Einschnitte bei der Versorgungssicherheit drohen. Vorstandsvorsitzender Troppens warf Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Untätigkeit vor.
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