Krankenhaus-Projektleiter Broemme: Es gibt mehrere Engpässe
Krankenhaus-Projektleiter Broemme: Es gibt mehrere Engpässe jedes Problem gelöst
Berlin - Krankenhaus-Projektleiter Broemme: Es gibt mehrere Engpässe jedes Problem gelöst. «Es gibt mehrere Engpässe, und die haben wir jetzt im Blick, und wir werden uns drum kümmern, dass wir einen Engpass nach dem anderen abbauen», sagte Projektleiter Albrecht Broemme, der frühere Chef des Technischen Hilfswerks (THW), am Mittwochabend in der Fernsehsendung «rbb-Spezial». Für das Reservekrankenhaus zur Versorgung von Coronavirus-Patienten für den Fall, dass andere Kliniken keine Patienten mehr aufnehmen könnten, baut Berlin eine Halle auf dem Messegelände um.
Zu den Engpässen zählt aus Broemmes Sicht unter anderem das Pflegepersonal. «Wir brauchen die Leute ja noch nicht heute, aber wir fangen heute an mit dem Rekrutieren», sagte er. «Wer sich also melden möchte und meint, er könne das tun, ist willkommen.» Ein Problem sei natürlich, dass es in der Branche ohnehin einen Pflegenotstand gebe. Außerdem fehlt es Broemme zufolge auch an medizinischen Geräten. «Und wir brauchen die schnell», sagte der Projektleiter. «Ich muss unheimlich viel Druck machen.» Seine Hauptaufgabe sei zusammenzuführen, zu koordinieren und Druck zu machen, ohne Hektik zu verbreiten.
Sorgen um einen Mangel an Schutzmasken macht sich Broemme dagegen nicht: «Bis wir in Betrieb gehen, wird es in Deutschland Masken in Hülle und Fülle geben, die kommen ja flugzeugweise an», sagte er. «Und mein großer Wunsch ist, dass die Masken dort eingesetzt werden, wo man sie auch braucht und nicht dort, wo man sie nur gerne hätte.»
Wie dringend das Reservekrankenhaus gebraucht wird, sobald es fertig ist, ist nach Broemmes Einschätzung offen: «Mein großer Wunsch ist, dass wir bald fertig werden, einen Termin nenne ich noch nicht», so der Projektleiter. Seine allergrößte Freude wäre dann, dass kein Patient käme, weil die anderen Krankenhäuser es doch alleine schafften.
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