Kriegerdenkmal in Peitz gestohlen - Ermittlungen in alle Richtungen
Nach einem Diebstahl eines rund zwei Tonnen schweren Kriegerdenkmals in Peitz
Peitz - Nach einem Diebstahl eines rund zwei Tonnen schweren Kriegerdenkmals in Peitz (Landkreis Spree-Neiße) ermittelt die Polizei in alle Richtungen. Das sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Süd am Dienstag. «Wir haben noch keine Spur von den Tätern.» Auch der genaue Zeitpunkt des Diebstahls sei unklar. Unbekannte hatten das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges am Bahnhof der Stadt gestohlen. Die Polizei wurde vergangenen Samstag darüber informiert. Die bronzene Statue ist etwa 3,50 Meter breit und 3,20 Meter hoch. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise geben können.
Landrat Harald Altekrüger (CDU) als Vorsitzender des Kreisvolksbundes zeigte sich betroffen. «Dass ein Denkmal vermutlich aus reiner Profitgier von einem Ort der Trauer und des Nachdenkens entwendet wird, macht diese Tat verabscheuungswürdig», erklärte er. Das Denkmal erinnere an die Leiden des Krieges und ermahne.
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