Kriegsbomben werden entschärft - Insel Hermannswerder nicht erreichbar
Potsdam - Fünf Weltkriegsbomben sollen am Mittwoch in Potsdam entschärft werden. Die Arbeiten erfolgen ab 7.30 Uhr in zwei Phasen von Sprengmeister Mike Schwitzke, wie die Stadt Potsdam am Dienstag mitteilte. Demnach wurden die je 250 Kilogramm schweren Fliegerbomben bei der systematischen Kampfmittelsuche auf beiden Seiten der Michendorfer Chaussee im Süden der Stadt gefunden.
In der ersten Phase werden den Angaben nach drei Blindgänger im Wald zwischen Michendorfer Chaussee und Templiner Straße unschädlich gemacht. Ab 8.15 Uhr wird ein Sperrkreis von rund 800 Metern um den Fundort eingerichtet - ein Teil davon liegt auf der Insel Hermannswerder. Etwa 800 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen. In dem Sperrkreis liegt den Angaben nach eine Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen. Das Evangelische Gymnasium Hermannswerder sei nicht betroffen, jedoch kann die Insel nur bis 8.15 Uhr mit dem Bus oder per Auto erreicht werden. Bis zur Aufhebung des Sperrkreises fahren jedoch Fähren nach Bedarf, so dass Fußgänger die Insel verlassen können.
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