Landtagspräsidentin wirbt für Mitmenschlichkeit in Brandenburg
Potsdam - Brandenburgs Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke hat zu Mitmenschlichkeit und Respekt im Alltag aufgerufen. Manchmal gingen die Grenzen von Rassismus und Diskriminierung mitten durch Familien, den Sportverein oder den Freundeskreis, sagte Liedtke nach Landtagsangaben heute beim Landestreffen des Netzwerks «Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage» in Potsdam. Dann sei es wichtig, eine Sprache zu finden, «um die Dinge beim Namen zu nennen und Menschen für die Demokratie zurückzugewinnen».
Das könne gelingen, wenn Menschen am eigenen Beispiel zeigten, dass ein Zusammenleben mit Achtung, Respekt und Mitmenschlichkeit besser sei, als andere auszugrenzen, sagte Liedtke. In Brandenburg gibt es derzeit 86 «Schulen ohne Rassismus», heißt es bei den Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie, die das Projekt in Brandenburg koordinieren. Schüler, Lehrer und Schulbedienstete verpflichten sich dabei zum Mitwirken an Aktionen gegen Gewalt, Diskriminierung und Rassismus.
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