Maul- und Klauenseuche dürfte Fleischexporte bremsen
Das Virus hat Wasserbüffel bei Berlin befallen. Das könnte wirtschaftliche Folgen deutlich darüber hinaus haben.
Berlin/Den Haag/Seoul/Seelow - Deutsche Fleisch- und Milchproduzenten müssen in Brandenburg mit Schwierigkeiten beim Export rechnen. Die sogenannte Maul- und Klauenseuche ist ausgebrochen.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium geht davon aus, dass Ausfuhren von Milch, Milchprodukten sowie Fleisch und Fleischprodukten in Länder außerhalb der EU kaum mehr möglich sind, teilte es gestern mit. Erste Länder zogen Konsequenzen aus dem deutschen Seuchenfall.
Südkorea stoppte Schweinefleischimporte aus Deutschland. Die Niederlande verhängten ein landesweites Transportverbot für Kälber.
Das MKS-Virus war in Proben von Wasserbüffeln im brandenburgischen Hönow nahe Berlin nachgewiesen worden.
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