Mehlwurm und Co. - Insekten als alternative Ernährungsform
Potsdam - Insekten sind in Deutschland noch nicht Standard auf der Speisekarte. Dabei sind die kleinen Tierchen eine gute alternative Quelle für tierisches Eiweiß und Proteine. «Mehr als 2000 verschiedene Insektenarten werden weltweit von Menschen gegessen», sagt Oliver Schlüter vom Leibnitz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) in Potsdam. Er forscht zur Haltung und Nutzung von Insekten.
Mehlwurm, Grille und ihre Artgenossen enthalten essenzielle Aminosäuren, Vitamine und Fette - und sie können günstig und schnell gezüchtet werden. Das bietet ein großes Potenzial für die Ernährung von Menschen und Nutztieren. Wie das passieren kann, darüber diskutieren heute und morgen bei der Insecta 2019 in Potsdam 270 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft.
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