Mord an Ehefrau: Angeklagter soll aus Eifersucht gehandelt haben
Ein dreifacher Familienvater sitzt seit Dienstag wegen Mordes auf der Anklagebank des Landgerichts
Frankfurt (Oder) - Ein dreifacher Familienvater sitzt seit Dienstag wegen Mordes auf der Anklagebank des Landgerichts Frankfurt (Oder). Der 38-Jährige aus Eberswalde soll am 2. August vergangenen Jahres seine Noch-Ehefrau aus Eifersucht erwürgt haben. Der Mann habe aus niederen Beweggründen und heimtückisch gehandelt, heißt es in der Anklageschrift.
Zum Prozessauftakt schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen. Er werde sich jedoch am nächsten Verhandlungstag kommenden Montag äußern, sagte sein Verteidiger. Bereits während der Ermittlungen hatte der 38-Jährige die Tat nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) gestanden.
Das Paar lebte laut Anklage seit knapp drei Wochen getrennt. Die drei Kinder sollen zum Tatzeitpunkt beim Vater gewesen sein. Der Angeklagte, der als sehr eifersüchtig bekannt gewesen sei, habe seine Noch-Ehefrau am 2. August aufgesucht, weil er den Verdacht hatte, sie träfe sich an jenem Abend mit einem anderen Mann.
Zur Rede gestellt, soll die 30-Jährige ihm gesagt haben, dass ihn das nichts mehr anginge. Daraufhin beschloss der 38-Jährige laut Anklage, sein argloses Opfer zu töten. Er erwürgte die Frau mit bloßen Händen. Familienangehörige hatten die Tote am nächsten Morgen in der Wohnung gefunden.
Der Angeklagte war am 11. November 2019 festgenommen worden, nachdem er sich bei Vernehmungen der Polizei zunehmend in Widersprüche verstrickt haben soll. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe.
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