Livestream

Musik nonstop

Danach: Der Morgen · Do, 06:00 Uhr

Gerade läuft

No Doubt - Sunday Morning

Player ↗

Bereit, wenn du es bist.

Zurück zu den Nachrichten

· ben

Mord an Mieter nach Einbruch: Angeklagter schweigt vor Gericht

Rund sieben Monate nach einem Einbruch in Berlin-Kreuzberg,

 

Rund sieben Monate nach einem Einbruch in Berlin-Kreuzberg, bei dem ein 54 Jahre alter Mieter tödlich verletzt wurde, hat der mutmaßliche Täter vor dem Landgericht geschwiegen.
Der 43-Jährige muss sich unter anderem wegen Mordes verantworten. Er habe das Opfer mit einem Messer tief in den Unterarm gestochen und in dem Wissen, dass der Mann ohne sofortige ärztliche Hilfe verbluten werde, die Wohnung verlassen.
Die beiden Verteidiger erklärten, ihr Mandant werde sich zunächst nicht äußern.

Der Mieter soll den Angeklagten im September 2018 überrascht haben, nachdem dieser über ein Baugerüst in die Wohnung eingedrungen war.
Als er sich dem mutmaßlichen Einbrecher in den Weg stellte, stach dieser laut Anklage mit einem Messer zu und verletzte eine Arterie. Der Mann habe «stark spritzend geblutet», der 43-Jährige jedoch das Opfer seinem Schicksal überlassen. Die Staatsanwaltschaft geht von Mord durch Unterlassen aus Habgier und zur Verdeckung einer anderen Straftat aus.

Der vielfach vorbestrafte Angeklagte war im August 2018 zum Antritt einer Drogentherapie aus einer Strafhaft entlassen worden, die im März 2020 voll verbüßt wäre. Die Vollstreckung sei aber zurückgestellt worden. Dem 43-Jährigen werden im jetzigen Prozess, der bis Juli terminiert ist, weitere Einbrüche zur Last gelegt.



Nachricht teilen

Link anzeigen