Museumsbund warnt vor Schließung von Museen nach Corona

Nach Einschätzung des Deutschen Museumsbundes könnte hierzulande die Museenlandschaft infolge der Corona-Pandemie an Vielfalt einbüßen. Angesichts sinkender Infektionszahlen und Impffortschritten wird demnach befürchtet, dass die Finanzierung von Museen im Zuge der Pandemie etwa der Rettung der Wirtschaft entgegengestellt wird. 

Das Potenzial für Einsparungen in den bundesweit über 6600 Museen sei ohnehin gering. Selbst mit Schließungen spare man zunächst zwar etwa die Betriebskosten - der Verbleib von Gemälden und anderen Kunstwerken müsse dann aber immer noch geregelt werden. 

Trotz Pandemie sind zum Internationalen Museumstag am 16. Mai den Angaben zufolge deutschlandweit gut 1500 Aktionen in den Einrichtungen geplant, die schon wieder öffnen dürfen. Ziel des Museumstages ist es, auf die thematische Vielfalt der Museen hinzuweisen. Die bundesweite Auftaktveranstaltung wird im Livestream aus dem Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte und Kultur in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) übertragen.



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Laila

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