Muss es die Notaufnahme sein? Patienten sollen sich beraten lassen
Berlin - Hausarzt, Notdienstpraxis, Notaufnahme oder Hausbesuch? Berliner sind aufgerufen, sich im Krankheitsfall vorab über die richtige Anlaufstelle zu informieren. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin und die Berliner Krankenhausgesellschaft riefen heute zur Nutzung der kostenfreien Hotline 11 61 17 auf und starteten eine entsprechende Plakatkampagne. Damit wollen die Organisationen zur Entlastung der Rettungsstellen und zu kürzeren Wartezeiten dort beitragen.
Unter der Rufnummer ist die Leitstelle des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes den Angaben zufolge rund um die Uhr erreichbar. Anrufer erfahren zum Beispiel auch, in welche Praxen sie außerhalb der regulären Öffnungszeiten gehen können. Schon länger klagen Notaufnahmen über Überlastung. Ein Grund dafür ist, dass manche Patienten, die Rettungsstellen aufsuchen, keine echten Notfälle in medizinischem Sinne sind.
In lebensbedrohlichen Fällen wie bei Schlaganfall-Verdacht, bei Blutungen oder Atemnot sollen Patienten nach wie vor den Rettungsdienst rufen (112) oder zur Notaufnahme kommen, hieß es.
Nachricht teilen
… ich on air!