Nabu scheitert mit Eilantrag gegen Insektizid-Einsatz
Potsdam - Der Naturschutzbund (Nabu) Brandenburg ist mit einem Eilantrag gegen den Einsatz des umstrittenen Insektizids «Karate Forst flüssig» vor dem Potsdamer Verwaltungsgericht gescheitert. Der vorläufig vom Gericht verhängte Stopp, in speziellen Schutzgebieten das Mittel nicht mehr einzusetzen, sei damit aufgehoben, teilte das Gericht am Mittwoch mit.
Der Naturschutzbund sei nicht antragsbefugt lautete die Begründung. «Wir werden in jedem Fall Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht einlegen», kündigte der Vorsitzende des Nabu, Friedhelm Schmitz-Jersch, an.
Das Insektizid dürfe jedoch auch weiter nicht in Gebieten verteilt werden, in denen die Naturschutzbehörde die Ausbringung bereits untersagt habe, sagte ein Sprecher des Gerichts. Das seien beispielsweise Gebiete, in denen es Adlerhorste gebe.
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