Nach Attacke auf Giffey soll 74-Jähriger in Psychiatrie
Gut drei Monate nach einem Angriff auf Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) hat die
Gut drei Monate nach einem Angriff auf Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen abgeschlossen und den Fall an das Landgericht Berlin abgegeben. In einem sogenannten Sicherungsverfahren sollen die Richter über die Unterbringung des mutmaßlichen Täters in einem psychiatrischen Krankenhaus entscheiden.
Laut Staatsanwaltschaft liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass der 74-Jährige die Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen hat, sodass er nicht dafür bestraft werden kann. Grund dafür soll eine schwere psychische Erkrankung sein. Nach Einschätzung eines Sachverständigen, der den Mann untersucht hat, besteht demnach die Gefahr, dass der Mann erneut derartige Straftaten begeht. Die Staatsanwaltschaft strebt daher mit der sogenannten Antragsschrift seine dauerhafte Unterbringung an, wie ein Sprecher sagte.
Nach den Ermittlungen soll der Mann Giffey am 7. Mai in der Gertrud-Haß-Bibliothek in Berlin-Rudow eine schwere Tasche zielgerichtet gegen Kopf und Nacken geschlagen haben. Die Senatorin habe dadurch zwei Tage lang stärkere Schmerzen gehabt. Die Staatsanwaltschaft bewertet dies als gefährliche Körperverletzung.
Nachricht teilen
… ich on air!