Nach Hanau: Karnevalsumzug unter üblichen Sicherheitsvorkehrungen
Beim traditionellen Karnevalsumzug am kommenden Sonntag in Cottbus herrschen
Cottbus - Beim traditionellen Karnevalsumzug am kommenden Sonntag in Cottbus herrschen trotz des Anschlags in Hanau die gängigen Sicherheitsvorkehrungen. Das teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Für den Umzug, der als größter Ostdeutschlands gilt, gebe es ein Sicherheitskonzept, wie Stadtsprecher Jan Gloßmann sagte. Dieses werde seit dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt von 2016 am Berliner Breitscheid-Platz fortlaufend angepasst.
Konzepte für Großveranstaltungen in der Stadt seien seit damals vorhanden. So dürften zum Karnevalsumzug beispielsweise keine großen Taschen, Rucksäcke und auch Flaschen mitgenommen werden. Auch Betonpoller und Straßenabsperrungen etwa durch Container und Busse an der Strecke seien denkbar, sagte der Stadtsprecher. Einsatzkräfte der Polizei würden entlang des Umzugs in der Innenstadt präsent sein. Eine hundertprozentige Sicherheit könne es trotzdem nicht geben, betonte Gloßmann.
An eine Absage des Karnevals wegen des Anschlags in Hanau haben Stadt und Veranstalter nach eigener Aussage nicht gedacht. Die Vorkommnisse in Hanau seien schlimm und zu verurteilen, sagte der Präsident des Karneval Verbands Lausitz, Matthias Schulze. «Man muss sich deshalb gesellschaftlich nicht verstecken». Zudem brauchten die Menschen auch fröhliche Stunden.
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