Nach Unfall Verletzte zurückgelassen - Anklage
Ein mutmaßlicher Raser soll bei einem Unfall in Berlin-Schmargendorf einen Schaden von insgesamt mehr als
Berlin - Ein mutmaßlicher Raser soll bei einem Unfall in Berlin-Schmargendorf einen Schaden von insgesamt mehr als 40 000 Euro verursacht und eine verletzte Beifahrerin zurückgelassen haben. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat gegen den damals 19-Jährigen Anklage erhoben wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässiger Körperverletzung und wegen Unfallflucht, wie ein Behördensprecher am Donnerstag mitteilte. Weil der junge Mann an jenem 30. April 2023 auch keinen Führerschein besaß, wird ihm auch Fahren ohne Führerschein vorgeworfen.
Der Beschuldigte soll mit einem hochmotorisierten Wagen eines Carsharing-Anbieters unterwegs gewesen sein. Weil er deutlich zu schnell fuhr, soll er die Kontrolle über das Auto verloren und an der Eingangstreppe einer Versicherungsfirma gelandet sein. Durch die Wucht des Aufpralls soll diese von der Hauswand abgerissen und zerstört worden sein. Den Schaden beziffert die Anklage nach Angaben des Sprechers der Staatsanwaltschaft auf knapp 19 930 Euro. Der Wagen schleuderte dann noch gegen zwei Autos, so dass laut Anklage nochmals ein Schaden von mehr als 24 000 Euro entstand.
Anschließend soll der 19-Jährige dann geflüchtet sein - und eine verletzte Mitfahrerin an der Unfallstelle zurückgelassen haben. Die Frau habe so erhebliche Verletzungen erlitten, dass sie in ein Krankenhaus kam, hieß es.
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