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· Dominik

Nebel und Handy leer: Müritz-Paddler verirrt sich um 20 Kilometer

Bei dichtem Nebel hat sich ein Paddler aus der

Waren/Frankfurt(Oder) - Bei dichtem Nebel hat sich ein Paddler aus der Region Frankfurt (Oder) auf der Müritz und den Nachbarseen gründlich verfahren und eine Suchaktion von Polizei und Wasserwacht ausgelöst. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte, wurde der 47 Jahre alte Wassersportler am Montag, dem Feiertag Reformationstag, nach knapp vier Stunden Suche leicht unterkühlt etwa 20 Kilometer südlich seines eigentlichen Ziels gefunden. Er war, aus einem Kanal kommend, sozusagen falsch nach Süden statt nach Norden abgebogen.

Der Brandenburger war am Morgen an einem Hotel am Nordufer in Waren an der Müritz bei Sonnenschein zu einer Paddeltour aufgebrochen. Er schipperte durch den Eldenburger Kanal in den Kölpinsee, wo aber bereits Nebel aufzog. Schon dort bekam der Paddler Sichtprobleme, fand aber doch wieder den Kanal zur Rücktour.

Als der Mann dann mittags noch nicht zurück und der Nebel noch dichter war, alarmierte die Frau vom Hotel aus Helfer. Diese fanden ihn erschöpft unweit vom Bolter Kanal im Südosten der Müritz.

Die Müritz ist mit mehr als 110 Quadratkilometern Fläche, dabei knapp 30 Kilometern Länge, der größte Binnensee Deutschlands. Bei schlechter Sicht raten Wasserschutzpolizei und Behörden mangels Sicht vom Befahren ab. Das Glück des Sportlers war, dass er dichte Sportkleidung getragen hatte, wie der Polizeisprecher sagte. Sein Pech war, dass der Akku des Handys leer war. Trotzdem konnte das Paar schließlich noch die geplante Heimreise antreten.

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