Neuer Berliner Mietspiegel sieht 1,1 Prozent höhere Miete vor
Nach dem Aus für den Berliner Mietendeckel gibt es für 1,4 Millionen Berliner Wohnungen wieder
Nach dem Aus für den Berliner Mietendeckel gibt es für 1,4 Millionen Berliner Wohnungen wieder einen Mietspiegel. Verglichen mit der letzten Ausgabe von 2019 liegen die Werte durchschnittlich merh als 1 Prozent höher, wie die Senatswohnverwaltung am Donnerstag mitteilte. Die Durchschnittsmiete beträgt demnach bei 6,79 Euro kalt je Quadratmeter, sieben Cent mehr als vor zwei Jahren.
Den Mietendeckel, mit dem der Senat die Mieten eingefroren hatte, hatte im April das Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärt. Im Mietspiegel können Vermieter und Mieter nachsehen, welche Kaltmiete höchstens zulässig ist. Formell anerkannt haben den neuen Mietspiegel nur die Mieterverbände.
Vermieter können eine Mieterhöhung alternativ auch mit einem Gutachten oder drei vergleichbaren Wohnungen begründen. Immer wieder greifen Eigentümer den Mietspiegel gerichtlich an.
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