Oftmals trügt der Schein»: Polizei warnt vor Betreten von Eis
Die Polizei in Brandenburg warnt davor, Eisflächen zu
Potsdam - Die Polizei in Brandenburg warnt davor, Eisflächen zu betreten. Trotz der zurückliegenden Frosttage sei noch nirgendwo eine tragende Eisfläche vorhanden, sagte der Leiter der Wasserschutzpolizei in der Polizeidirektion West, Joachim Pötschke, am Mittwoch. «Wer zugefrorene Seen, Flüsse und Kanäle betritt, gefährdet sich und andere!»
Am Dienstagabend wurde die Polizei zum Kirchsteigfeld in Potsdam Südost gerufen. Dort waren den Angaben zufolge mehrere Kinder auf das Eis eines Teiches gelaufen. Als die Polizisten eintrafen, rannten die Kinder davon. Passiert sei ihnen glücklicherweise nichts.
«Oftmals trügt der Schein! Trotz geschlossener Eisdecke auf Seen, Flüssen und Kanälen gibt es keine Garantie für ein sicheres Betreten!», so Pötschke. Die Stärke des Eises werde durch viele Faktoren bestimmt, wie beispielsweise Fließgeschwindigkeit, einfließende Abwässer, die Schifffahrt oder Schnee. Auch könnten Strudel vom Gewässergrund wärmeres Wasser nach oben transportieren und dadurch das Eis dünn halten, diese Stellen seien nicht zu erkennen. Die Wasserschutzpolizei rät daher grundsätzlich davon ab, zugefrorene Seen, Flüsse und Kanäle zu betreten.
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