Organisierte Kriminalität - 59 Ermittlungsverfahren gegen Banden
Rund 460 Verdächtige aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität (OK) hat die Berliner Kriminalpolizei
Berlin - Rund 460 Verdächtige aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität (OK) hat die Berliner Kriminalpolizei im vergangenen Jahr erfasst. 59 große Ermittlungsverfahren wurden gegen die Banden geführt, wie aus einem am Mittwoch vorgestellten sogenannten Lagebild OK hervorgeht. Vor allem ging es um Autodiebstahl, Rauschgifthandel, Schmuggel- und Zolldelikte, Zwangsprostitution und Fälschungen. Die erfassten Schäden lagen bei insgesamt knapp 100 Millionen Euro. Der tatsächliche Schaden liege noch deutlich höher, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD).
Der große Teil der Verdächtigen (63 Prozent) hat eine ausländische Staatsangehörigkeit. Von den deutschen Verdächtigen hat zudem ein deutlicher Anteil einen Migrationshintergrund.
Auffällig waren besonders Rockerbanden, Gruppierungen aus der früheren Sowjetunion und arabischstämmige Clans. Zu den Clans will die Polizei im Frühjahr 2020 eine eigene Analyse vorstellen.
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