Passanten beleidigt und attackiert? Hundehalter vor Gericht
Ein Hundehalter muss sich nach einem Streit mit Passanten ab heute
Berlin – Ein Hundehalter muss sich nach einem Streit mit Passanten ab Dienstag (10.30 Uhr) vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten verantworten. Der 53-Jährige soll laut Anklage im Oktober 2018 zunächst eine Frau beleidigt haben, weil sie ihn aufgefordert habe, mit seinem Hund die Straßenseite zu wechseln. Als der Freund der Passantin hinzukam, habe er diesen antisemitisch beschimpft und gleichzeitig allen Juden das Lebensrecht abgesprochen. Anschließend habe der Angeklagte den Geschädigten mit Reizgas besprüht und ihn mehrfach mit der Hundeleine geschlagen. Die Anklage lautet auf Beleidigung, Volksverhetzung und gefährliche Körperverletzung.
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