Passanten und Polizisten attackiert – 40-Jähriger vor Gericht
Ein 40-Jähriger soll in Berlin mehrfach Passanten und Polizisten attackiert haben - unter anderem
Ein 40-Jähriger soll in Berlin mehrfach Passanten und Polizisten attackiert haben - unter anderem ein Mädchen beim Aussteigen aus der U-Bahn. Der Mann muss sich dafür seit Montag vor dem Berliner Landgericht verantworten. Das neunjähriges Mädchen soll er so heftig geschlagen haben, dass es auf den Bahnsteig stürzte. Der Beschuldigte erklärte zu Prozessbeginn, die meisten Vorwürfe träfen nicht zu. Er gebe allerdings zu, das Mädchen geohrfeigt zu haben, weil er sich durch eine Bemerkung des Kindes beleidigt gefühlt habe.
Dem 40-Jährigen werden Straftaten in der Zeit von Juni 2018 bis November 2021 zur Last gelegt. Nach dem Angriff gegen die Neunjährige auf einem U-Bahnhof im Ortsteil Dahlem wurde er festgenommen. Er befindet sich seitdem wegen einer psychischen Erkrankung im Maßregelvollzug. Die Staatsanwaltschaft strebt seine dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an.
Der Prozess wegen Körperverletzung, versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung wird am 4. Mai fortgesetzt.
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