Passantinnen brutal attackiert: 21-Jähriger gesteht vor Gericht
Weil er zwei Passantinnen mit Faustschlägen erheblich verletzt haben soll
Berlin – Weil er zwei Passantinnen mit Faustschlägen erheblich verletzt haben soll, steht ein 21-Jähriger vor dem Berliner Landgericht. Der Angeklagte gab die Vorwürfe zu Prozessbeginn heute zu. In beiden Fällen habe er «vollkommen überreagiert», hieß es in einer von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung. Er bereue sein Verhalten und bitte die Opfer um Entschuldigung.
Der Angeklagte soll im März 2018 auf einem U-Bahnhof in Berlin-Schöneberg eine junge Frau getreten und mit Faustschlägen traktiert haben. Als sie zu Boden ging, habe er seine Tritte fortgesetzt, so die Staatsanwaltschaft. Die Frau habe eine Schädelprellung und eine Nasenbeinfraktur erlitten.
Knapp einen Monat später habe der 21-Jährige auf einem Fußgängerüberweg im Stadtteil Wilmersdorf einer Passantin nach einem kurzen Wortwechsel einen wuchtigen Faustschlag in das Gesicht versetzt. Die damals 63-Jährige habe unter anderem eine Mittelgesichtsfraktur erlitten.
Wegen Zweifeln an der Schuldfähigkeit des Angeklagten komme auch seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht, hieß es am Rande. Der Prozess wird am 21. November fortgesetzt.
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