Prozess gegen Berliner Polizistin wegen Drogenbesitzes
Rauschgift wird bei ihr vermutet. Es kommt zu Durchsuchungen. Vor einem Amtsgericht geht es nun um einige Gramm Kokain.
Berlin - Eine Berliner Polizistin kommt am Donnerstag (12.00 Uhr) wegen Drogenbesitzes vor das Amtsgericht Tiergarten. Der 45-Jährigen wird vorgeworfen, im Februar 2023 in ihrer Wohnung rund 6,5 Gramm Kokain aufbewahrt zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte der Frau zudem Unterschlag und Verwahrungsbruch zur Last gelegt. Doch das Gericht habe die Anklage ausschließlich wegen des Vorwurfs des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln zugelassen, teilte die Justiz mit. Für die weiteren Vorwürfe fehle es an einem hinreichenden Tatverdacht. Laut Staatsanwaltschaft habe im Ermittlungsverfahren der Verdacht bestanden, dass die Beamtin «von zuvor beschlagnahmtem Kokain etwas für sich behalten habe».
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