Randale in Freibädern: Sprungtürme und Rutschen bleiben geschlossen
Als Reaktion auf pöbelnde und randalierende Jugendliche in Berliner Freibädern werden nun die
Berlin - Als Reaktion auf pöbelnde und randalierende Jugendliche in Berliner Freibädern werden nun die Sprungtürme und Rutschen in zwei Bädern geschlossen. Das teilten die Bäder-Betriebe am Donnerstag mit und erklärten: «Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Rutschen und Sprungtürme machen Bäder für alle Gäste attraktiv. Es sind jedoch ganz offenbar diese Attraktionen, die immer wieder Randalierer anziehen.»
Bäder-Chef Johannes Kleinsorg erklärte: «Wir sind sehr besorgt über die neuerliche Ausschreitung, diesmal im Sommerbad Neukölln.» Am Mittwochabend hätten etwa 50 jugendliche Gäste die Großrutsche des Bades «gestürmt und randaliert». Kleinsorg betonte weiter: «Wir können und wollen solche Auseinandersetzungen nicht länger hinnehmen.» Die Schließung gelte daher bis auf Weiteres. Man hoffe sehr, «dass sich damit die Situation wieder beruhigen lässt».
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