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Rattenplage in Berlin - Tausende Meldungen jedes Jahr

Ratten huschen nachts über Plätze und durch Parks, sie bevölkern zudem Wohnhäuser.

Berlin - Fast alle der zwölf Berliner Bezirke leiden unter einer Rattenplage. Viele tausend Meldungen zu den Schädlingen gehen jedes Jahr bei den zuständigen Gesundheitsämtern und Grünflächenämtern ein. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der Grünen hervor. 

So schreibt das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf: «Hauptursache für die hohe Rattenpopulation ist die permanente Verschmutzung der Anlagen durch Speisereste/ Taubenfütterung, die von Bürgern hinterlassen werden.»

In Friedrichshain-Kreuzberg werden vor allem die Kottbusser Brücke, der Traveplatz, der Boxhagener Platz und der Lausitzer Platz als Orte mit vielen Ratten genannt. Gründe seien Lebensmittelreste etwa in Parks, die Vogelfütterung und «die zunehmende Verschmutzung und Verwahrlosung öffentlicher und privater Flächen». 

Mit der Bekämpfung der Rattenplage kommt Berlin nicht wirklich voran. Schon 2023 sollte es einen Runden Tisch zur Beratung geben. Nun antwortete der Senat auf eine Frage zu Ergebnissen: «Die Landestierschutzbeauftragte hatte einen Runden Tisch zum Thema Stadtratten geplant, konnte ihn aber nicht verwirklichen. Es gibt daher keine Ergebnisse zu berichten.»

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