Reisebüro-Inhaber demonstrieren für mehr Staatshilfe
Inhaber von Reisebüros und mittelständische Reiseveranstalter
Berlin - Inhaber von Reisebüros und mittelständische Reiseveranstalter demonstrieren an diesem Mittwoch (11.00 Uhr) in Berlin und anderen Städten für mehr staatliche Hilfe in der Corona-Krise. Geplant ist ein Korso mit Autos und Bussen vom Olympiastadion zum Reichstag und Bundeskanzleramt. Aufgerufen dazu hat die Allianz selbstständiger Reiseunternehmen. Mit anderen Verbänden fordern sie einen Sonderfonds des Bundes, um die Rückzahlungen für stornierte Reisen abzuwickeln.
Damit sollen die Arbeitsplätze in den Reisebüros und bei den Veranstaltern gesichert werden. Weil Reisen durch den Kampf gegen die Corona-Krise stark eingeschränkt sind, haben viele Kunden ihre Urlaubsfahrten storniert. Erst vor zwei Wochen waren Reisebüro-Inhaber vor das Kanzleramt gezogen. Dieses Mal sind bei der Polizei 50 Demonstranten angemeldet. Auch in anderen Städten sind Aktionen geplant.
Weltweit ist der Tourismus zusammengebrochen. Nicht nur Reisebüros, auch Veranstalter, Hoteliers, Gastronomen und Verkehrsunternehmen geraten in Schwierigkeiten. Der Staat greift Kleinunternehmern mit Soforthilfen wie Zuschüssen und Darlehen unter die Arme.
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