Reisen und Abzocke im Netz beschäftigen die Verbraucherschützer
In Zeiten der Corona-Pandemie beschäftigt sich die Verbraucherzentrale Brandenburg
Potsdam - In Zeiten der Corona-Pandemie beschäftigt sich die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) hauptsächlich mit Themen wie Stornierungen von Reisen oder dubiosen Corona-Angeboten im Internet. So drehten sich im April 36 Prozent der Anfragen von Verbrauchern um das Thema Reise und Mobilität, gegenüber 3 Prozent im Vorjahreszeitraum, heißt es im Jahresbericht der VZB, den Geschäftsführer Christian Rumpke am Dienstag (13.00 Uhr) an Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) übergibt.
So hätten Unternehmen versucht, entgegen der geltenden Rechtslage Kosten für abgesagte Reisen nicht zurück zu erstatten oder die Kunden mit Gutscheinen abzuspeisen, heißt es in dem Bericht. Insbesondere zu Anfang der Corona-Zeit seien im Netz zudem fragwürdige Heilmittel oder Hefe und Klopapier zu Mondpreisen angeboten worden.
Im Jahr 2019 hatten sich laut dem Bericht mehr als 65 000 Menschen an die Verbraucherzentrale gewandt. Rund 35 Prozent aller Beratungen betrafen dabei Ärger mit Energieversorgern, Betriebskostenabrechnungen oder Maßnahmen zum Energiesparen.
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