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Risse in der Wand - Wieder Wohnhaus in Schöneberg geräumt

Erneut ist ein Wohnhaus in Berlin-Schöneberg wegen möglicher Einsturzgefahr geräumt worden - allerdings nur kurzzeitig.

Erneut ist ein Wohnhaus in Berlin-Schöneberg wegen möglicher Einsturzgefahr geräumt worden - allerdings nur kurzzeitig. Nach den jüngsten Erfahrungen mit einem einsturzgefährdeten Haus sei am Donnerstagmorgen vorsichtshalber entschieden worden, auch ein Haus in der Kurfürstenstraße zu räumen, nachdem Risse in der Tiefgarage und im 5. Obergeschoss entdeckt worden seien, war aus Polizeikreisen zu hören. Nach kurzer Zeit wurde jedoch Entwarnung gegeben und die Bewohnerinnen und Bewohner durften wieder zurück. Zuerst hatte der Rbb berichtet. 

Wasser in der Tiefgarage hatte den Einsatz am Donnerstagmorgen ausgelöst, wie ein Feuerwehrsprecher der dpa sagte. Der Fall sei jedoch schnell an die Polizei und das Bauamt übergeben worden. Die Feuerwehr habe im Zuge der Evakuierung einen bettlägerigen Menschen in eine Klinik gebracht. 

In Schöneberg an der Ecke Goltz-/Grunewaldstraße war im April ein Wohnhaus wegen Einsturzgefahr evakuiert worden, nachdem große Risse an der Fassade festgestellt worden waren. Die neun Mieterinnen und Mieter durften rund einen Monat lang nicht in ihre Wohnungen an der Ecke Grunewald-/Goltzstraße zurück, bis ein Prüfstatiker eine Stahlkonstruktion zur Stützung eines Erkers freigab. Die Ursache für die Einsturzgefahr war unklar. 

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