Rund zwei Drittel der Flüchtlingsunterkünfte in Kreisen belegt
Potsdam - Rund 18 000 Flüchtlinge waren im vergangenen Jahr in Unterkünften in den Brandenburger Landkreisen und kreisfreien Städten untergebracht. Die Kapazität lag Ende November 2018 insgesamt bei rund 26 000, so dass etwa zwei Drittel belegt waren. Das geht aus der Antwort des Sozialministeriums in Potsdam auf eine Kleine Anfrage aus der Linksfraktion im Landtag hervor. Zahlen zum Jahresende lagen zunächst noch nicht vor.
Die Flüchtlinge kommen der Landesregierung zufolge in Gemeinschaftsunterkünften, in Wohnverbünden und in sogenannten Übergangswohnungen unter. Dabei geht es nach Angaben einer Ministeriumssprecherin um die Unterbringung in den Landkreisen und kreisfreien Städten nach der Erstaufnahme.
Für die Flüchtlinge gibt es in den Kreisen und Städten jeweils mehrere Standorte. So führt das Sozialministerium zum Beispiel für den Kreis Dahme-Spreewald zehn Gemeinschaftsunterkünfte und sieben Wohnverbünde auf, für den Kreis Oder-Spree neun Gemeinschaftsunterkünfte und sieben Wohnverbünde und für den Kreis Barnim sieben Gemeinschaftsunterkünfte und acht Wohnverbünde. Es kann auch mehrere Einrichtungen an einem Ort geben.
Die Zahl der neu aufgenommenen Flüchtlinge war im vergangenen Jahr in Brandenburg weiter gesunken. Insgesamt kamen laut Innenministerium 3840 Asylsuchende neu an, das waren knapp 700 weniger als 2017.
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