Schülerin stirbt unter Straßenbahn - Ermittlungen dauerten zwei Jahre
Zwei Jahre nach der missglückten Rettung einer Berliner Schülerin hat die
Berlin - Zwei Jahre nach der missglückten Rettung einer Berliner Schülerin hat die Staatsanwaltschaft jetzt ihre Ermittlungen abgeschlossen. Es gehe um fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung, sagte ein Sprecher der Anklagebehörde. Mehr als 25 Zeugen seien befragt, Gutachten mehrerer Sachverständiger ausgewertet worden. Zu den Ergebnissen äußerte sich der Sprecher nicht. Die «Berliner Zeitung» hatte berichtet, es sei Anklage gegen zwei Feuerwehrleute erhoben worden.
Die 13-Jährige war am 12. Juni 2018 mit ihrem Fahrrad am Blockdammweg im Berliner Ortsteil Rummelsburg beim Überqueren der Gleise unter eine Straßenbahn geraten. Sie lebte und war ansprechbar. Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchten, sie herauszuholen. Doch das Anheben der Tram klappte nicht, der tonnenschwere Wagen stürzte herab. Das Mädchen starb. Zwei Einsatzkräfte wurden verletzt.
«Wir kommen, um zu retten» sagt ein Feuerwehrsprecher. Dass die Einsatzkräfte es bei dem Mädchen nicht schafften, mache noch immer betroffen. Die Feuerwehr habe die Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen unterstützt.
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