Solardach soll Strom für Flughafen Tempelhof liefern
Mit Solarmodulen auf dem Dach des früheren Flughafens Tempelhof könnte
Berlin - Mit Solarmodulen auf dem Dach des früheren Flughafens Tempelhof könnte das Gebäude einen großen Teil seines Strombedarfs selbst decken. Davon geht die Tempelhof-Projektgesellschaft in ihrem Konzept für einen klimaneutralen Betrieb aus, wie sie am Donnerstag mitteilte. 4100 Megawattstunden ließen sich auf den Dächern produzieren, wenn das zuständige Denkmalamt zustimmt.
Der Bau des gewaltigen Gebäudes war vor 85 Jahren begonnen worden. Berlin nahm den Flughafen 2008 außer Betrieb. Im vergangenen Sommer beschloss der Senat, das Gebäude schrittweise für kulturelle, touristische, kreativwirtschaftliche und experimentelle Nutzungen sowie Behördenbüros zu öffnen.
Das rund 1,2 Kilometer lange Dach des Flughafengebäudes soll in Abschnitten auch für eine Ausstellung über die wechselvolle Geschichte des Flughafens genutzt werden - von Hitlers Prestigebau über die Luftbrücke bis heute. Gearbeitet wird auch daran, den Tower für Besucher zu öffnen. Die Sanierung dauert aber länger als gedacht; Ziel ist jetzt eine Öffnung im nächsten Jahr.
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