SPD dringt auf zügige Koalitionsverhandlungen in Brandenburg
Potsdam - Die Brandenburger SPD dringt auf zügige Koalitionsverhandlungen für das geplante rot-schwarz-grüne Bündnis. «Dafür, dass es im Zeitplan bleibt, muss intensiv in den Herbstferien verhandelt werden», sagte SPD-Generalsekretär Erik Stohn der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. Sieben Arbeitsgruppen mit je 15 Teilnehmern - je fünf pro Partei - verhandeln derzeit über die einzelnen Themen und liefern einer großen Runde zu, die sich wieder am kommenden Montag trifft.
Die Herbstferien beginnen in Brandenburg an diesem Freitag und dauern zwei Wochen. Die drei Parteien wollen nach dem bisherigen Zeitplan bis Mitte Oktober einen gemeinsamen Koalitionsvertrag auf den Tisch legen, es gibt aber einen zeitlichen Puffer bis Ende Oktober. Sie brauchen danach noch Zeit für die Entscheidungen über den Vertrag: Bei der SPD stimmt ein Parteitag ab, die CDU plant Mitgliederbefragung und Parteitag, die Grünen haben eine Urabstimmung vor. Bis Weihnachten muss die neue Regierung stehen.
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