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Start in die Apfelsaison: Reiche Ernte erwartet

Pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn startet der Gartenbauverband die Apfelsaison in

Pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn startet der Gartenbauverband die Apfelsaison in Brandenburg. Dazu hat der Verband für Donnerstag zu einer Pflückaktion in der Obstbauversuchsanstalt Müncheberg (Märkisch-Oderland) eingeladen. In diesem Jahr erwarten die Obstbauern mit einer Gesamtmenge von 24 100 Tonnen eine vergleichsweise gute Apfelernte. Im vergangenen Jahr wurden 22 230 Tonnen von den Bäumen gepflückt.

Die Erträge bei Äpfeln schwanken je nach Witterung stark: So wurden im Jahr 2020 insgesamt 24 565 Tonnen Äpfel gepflückt. Im Jahr 2019 waren es nach langen Frostperioden im Frühjahr und anschließender Trockenheit sowie Hitze nur knapp 14 900 Tonnen.

Der Klimawandel stelle den Apfel- und Obstanbau aktuell und langfristig vor hohe Herausforderungen, erklärte der Verband. Durch verfrühten Austrieb der Bäume komme es häufiger zu Spätfrostschäden und damit zu Ernteausfällen. Hinzu kämen extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hagel, Hitze und Dürre. Wegen der geringen Niederschläge müssten effiziente Lösungen für die Wasserversorgung gefunden werden. Zudem könnten sich unter diesen Bedingungen Schädlinge vermehren und invasive Arten neu etablieren.

In diesem Jahr sei ein hoher Ertrag von 295 Dezitonnen je Hektar auf die geringen Frostschäden in der Blütezeit zurückzuführen, so der Verband. Die Anbaufläche im Land wurde gegenüber dem Vorjahr um 62 Hektar auf 817 Hektar verringert. Beliebteste Apfelsorte ist laut Verband weiterhin Elstar. 

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