Steinmeier schaut sich Corona-Reservekrankenhaus in Berlin an
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schaut sich am Donnerstag (11.00 Uhr) das neue
Berlin - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schaut sich am Donnerstag (11.00 Uhr) das neue Reservekrankenhaus für den Fall einer Verschärfung der Corona-Pandemie in Berlin an. Dieses war innerhalb eines Monats in einer leeren Halle des Berliner Messegeländes errichtet worden. Es bietet zunächst Platz für 500 Betten, 100 davon sind mit Beatmungsgeräten ausgestattet. Bei Bedarf kann die Kapazität auf bis zu 1000 Betten aufgestockt werden.
Das Reservekrankenhaus soll Covid-19-Patienten aufnehmen, wenn in anderen Kliniken der Hauptstadt kein Platz mehr für sie ist. Unter der Leitung des ehemaligen Chefs des Technischen Hilfswerks, Albrecht Broemme, wurden Plätze für Allgemeinpflege und für die Intensivbehandlung eingerichtet. Beides will sich Steinmeier zeigen lassen. Die mobile Medizintechnik in dieser Notklinik kann später auch für andere Zwecke eingesetzt werden. Die Baukosten waren mit mehr als 31 Millionen Euro veranschlagt gewesen.
Anfang Mai waren in den Berliner Krankenhäusern 31 Prozent der Intensivbetten frei gewesen. 11 Prozent waren mit Covid-19-Patienten belegt, 58 Prozent mit Patienten mit anderen Erkrankungen.
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