Steinmeier würdigt friedliche Revolution und ihre Menschen
Berlin - Wo steht Deutschland 30 Jahre nach der friedlichen Revolution und dem Fall der Mauer? Was verbindet die Menschen in Ost und West heute? Was trennt sie immer noch oder vielleicht auch neu? Diesen Fragen will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in den kommenden Wochen mit Veranstaltungen im Schloss Bellevue und Reden nachgehen. Im Zentrum stehe eine Gesprächsreihe unter dem Titel «Geteilte Geschichte(n)», teilte das Bundespräsidialamt am Mittwoch mit.
Steinmeier verstehe diese als «Gesprächsangebot an das ganze Land». In Zeiten wachsender Polarisierung in Deutschland wolle er ein Beispiel dafür geben, die Begegnung zu suchen und im respektvollen Gespräch miteinander die gegenseitige Entfremdung aufzuheben. Seine Hoffnung sei es, dass sich diese Haltung über die Mauern von Schloss Bellevue hinaus vermittele.
In der Reihe «Geteilte Geschichte(n)» werden den Angaben zufolge in kleineren Runden je ein Gesprächspartner ost- und westdeutscher Herkunft ihre persönliche Geschichte rund um die friedliche Revolution, den Mauerfall und die Wiedervereinigung erzählen. Auch das Publikum, unter dem viele «Normalbürger» aus Ostdeutschland sein werden, solle sich in die Diskussionen einmischen,teilte das Präsidialamt weiter mit. Kritische Stimmen sollten Gehör finden.
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