Straftaten mit Messern: 142 Kinder unter den Verdächtigen
Messer sind als Waffen leicht verfügbar, gut zu verstecken - und doch sehr gefährlich.
Berlin - Immer mehr Kinder und Jugendliche sind der Berliner Polizei in den vergangenen Jahren bei Straftaten mit Messern aufgefallen. Bei den Kindern unter 14 Jahren stieg die Zahl von 52 im Jahr 2020 auf 142 im vergangenen Jahr, wie aus einer Antwort des Senats und der Polizei auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Vasili Franco hervorgeht. Bei den Jugendlichen, die ein Messer zur Drohung oder zum Angriff einsetzten, lagen die Zahlen noch deutlich höher: 2020 waren es 255, die von der Polizei als mutmaßliche Täter festgestellt wurden. 2022 waren es 392 Verdächtige und im vergangenen Jahr 369. Franco spricht hier von einem «relevanten und problematischen Anstieg».
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