Studie zu Feierkultur: Clubszene ist «Schwerindustrie Berlins»
Berlin - Die Berliner Clubszene hat rund drei Millionen Touristen in einem Jahr in die Hauptstadt gelockt. Das hat eine Studie zur Clublandschaft für das Jahr 2017 im Auftrag der Clubcommission herausgefunden, deren vorläufige Ergebnisse am Dienstagabend in Berlin vorgestellt wurden.
Der Club-Tourismus färbt auf andere Bereiche ab. Laut Studie sorgten die Feiergäste für einen Umsatz von rund 1,48 Milliarden Euro im Transport-, Gastronomie und Gastgewerbe. Die Berliner Club- und Veranstaltungsszene allein habe 168 Millionen Euro brutto umgesetzt.
«Die Clubkultur ist ein wichtiger Impulsgeber für alle möglichen Branchen», sagte Lutz Leichsenring, Sprecher der Clubcommission am Mittwoch. In dem Verband sind Club-, Party- und Kulturveranstalter organisiert. «Die Schwerindustrie Berlins ist die Kreativszene und die Clubs sind eines der wichtigen Zahnräder», so Leichsenring.
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