Tödlicher Behandlungsfehler? Berliner Ärztin kommt vor Gericht
Eine Ärztin, die durch einen Behandlungsfehler den Tod einer 80 Jahre alten Patientin verschuldet haben soll
Berlin – Eine Ärztin, die durch einen Behandlungsfehler den Tod einer 80 Jahre alten Patientin verschuldet haben soll, steht ab Montag (12.30 Uhr) vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten. Der 42-Jährigen wird zur Last gelegt, bei einer Operation eine Frau durch das nicht fachgerechte Legen eines Katheters fahrlässig getötet zu haben. Bei Beachtung der Regeln ärztlicher Sorgfalt wäre der Tod der Patientin vermeidbar gewesen, so die Staatsanwaltschaft. Die Angeklagte habe mit dem Führungsdraht des Katheters das Rippenfell durchstoßen und innere Blutungen ausgelöst, an denen die Geschädigte letztlich gestorben sei. Für den Prozess ist ein Tag vorgesehen.
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