Teilzeitarbeiter und Minijobber in Berlin sind meist weiblich
Frauen und prekäre Jobs: In Berlin haben derzeit nach Gewerkschaftsangaben etwa 400 000 Frauen
Berlin - Frauen und prekäre Jobs: In Berlin haben derzeit nach Gewerkschaftsangaben etwa 400 000 Frauen einen Teilzeit- oder Minijob. Dies entspreche gut 63 Prozent aller Beschäftigen in solchen Arbeitsverhältnissen, teilte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Mittwoch mit Blick auf den Internationalen Frauentag am 8. März mit. Sie berief sich auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.
«Es kann nicht sein, dass Frauen auf dem Arbeitsmarkt noch immer so stark benachteiligt sind. Viele Unternehmen in der Region nutzen das Lohngefälle aus, obwohl sie mehr zahlen müssten», kritisierte Sebastian Riesner von der NGG-Region Berlin-Brandenburg. Die Gewerkschaft forderte Unternehmen auf, mehr sogenannte prekäre Jobs in sozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen umzuwandeln.
Prekäre Jobs gelten als Beschäftigung mit besonders geringem Lohn, keiner sozialen Absicherung und einer ungewisse Zukunft für die Arbeitnehmer.
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