Transmediale macht Emotionen und Empathie zum Festivalthema
Berlin - Welche Rolle spielen Emotionen und Empathie in der digitalen Kultur? Diese Frage steht im Mittelpunkt des diesjährigen Digitalfestivals Transmediale in Berlin. Von Donnerstag an bis zum 3. Februar soll es im Haus der Kulturen der Welt um die Schlüsselfrage «What moves you?» gehen. Das Festival will nicht nur einfach emotionale Reaktionen thematisieren, sondern vor allem der Frage nachgehen, wie Affekt heute als politische Kraft instrumentalisiert wird.
Digitale Technologien hätten die Unmittelbarkeit von Erfahrungen verändert, konstatieren die Ausrichter. Damit sei auch eine neue Situation für sozialen Wandel und kulturelle Praxis entstanden, die aktuell zu politischen Extremen oder aber zu extremer Bequemlichkeit führten. Als «Reaktion auf eine krisenhafte Zeit» wollen die Ausrichter der 32. Festivalausgabe unter der künstlerischen Leitung von Kristoffer Gansing erstmals seit vielen Jahren keinen Titel geben. Stattdessen sollen Teilnehmer und Publikum gleichermaßen in einen Lernprozess eingebunden werden. Eine begleitende Ausstellung zu den Performances, Vorträgen und Workshops werde es in diesem Jahr nicht geben, teilten die Ausrichter mit.
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