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Trotz sinkender Temperaturen bleibt Waldbrandgefahr hoch

Trotz sinkender Temperaturen bleibt die Waldbrandgefahr in Brandenburg hoch.



Cottbus - Trotz sinkender Temperaturen bleibt die Waldbrandgefahr in Brandenburg hoch. Für fast alle Landkreise gilt weiterhin die Waldbrandgefahrenstufe fünf, wie das Umweltministerium am Dienstag mitteilte. Ausnahmen bildeten die Landkreise Uckermark, Oberhavel, Oder-Spree und die Stadt Frankfurt (Oder). Dort sei die Gefahrenstufe zunächst auf vier herabgesetzt worden.
«Es muss ganz, ganz viel regnen, bis die Gefahr gebannt ist», sagte der Sprecher des Landesbetriebes Forst Brandenburg, Jan Engel der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. 30 Liter pro Quadratmeter wären schon mal gut. Trotz der großen Waldbrandgefahr will der Landesbetrieb Forst den Wald nicht generell sperren lassen. «Davon wollen wir absehen», sagte Engel.
Er mahnte aber zur Vorsicht. Spaziergänger sollten nicht so tief im Wald wandern und auch ein Handy dabei haben. Wenn ein Brand entdeckt werde, sollte sofort die Feuerwehr alarmiert werden. Menschen, die im Wald Feuer machen oder rauchen, sollten angesprochen werden. «Da kann jeder Zivilcourage zeigen».
In Brandenburg gibt es 1,1 Millionen Hektar Waldgebiet, das sind rund 37 Prozent der Fläche im Land. 80 Prozent des Waldes besteht nach Angaben des Landesbetriebes Forst aus Kiefern. Deshalb sei Brandenburg auch der Hot-Spot, was Waldbrände angehe, erklärte Engel weiter. Im europäischen Vergleich stehe Brandenburg damit auf einer Stufe mit Spanien und Portugal. Grund seien sandige Böden, die Wasser schlecht halten könnten. Dazu komme der wenige Niederschlag.
In Mecklenburg-Vorpommern war am Dienstag ein großer Waldbrand noch nicht unter Kontrolle. Die Bundeswehr soll mit Räum- und Bergepanzern den Einsatz unterstützen.

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