Trotz Trockenheit noch ausreichend Wasserreserven in der Lausitz
Berlin - Wegen des trockenen Winters fehlen in den Wasserspeichern der Lausitz derzeit etwa 30 Millionen Kubikmeter Wasser - eine Knappheit sei aber nicht zu befürchten, teilte das Umweltministerium am Donnerstag mit. Die Trinkwasserversorgung in Brandenburg sei aktuell ebenfalls nicht gefährdet. Nur wer seinen Pool füllen oder den Rasen sprengen möchte und dafür Wasser aus Seen, Flüssen oder Brunnen nimmt, müsse gegebenenfalls mit Einschränkungen rechnen, wenn das Wetter so bleibe. In Teilen Oranienburgs sei die Wässerung des eigenen Gartens bereits verboten.
Rund 88 Millionen Kubikmeter Wasser fassen die Wasserspeicher in der Lausitz, wie der Leiter der Abteilung Wasser- und Bodenschutz, Kurt Augustin, berichtete. Waren die Speicher im vergangenen Jahr Ende Juni noch gefüllt, halten sie zurzeit nur knapp 58 Millionen Kubikmeter. Schuld sind vor allem die geringen Niederschläge im Winter. «Wir haben keine dramatische Situation. Problematisch wird es nur, wenn es länger nicht regnet», sagte Augustin. Zuvor hatte der RBB über die Speichersituation berichtet.
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