Umweltschützer stellen sich gegen neue Agrarministerin
Umweltschützer stellen sich gegen Brandenburgs neue Agrarministerin Hanka Mittelstädt. Der
Umweltschützer stellen sich gegen Brandenburgs neue Agrarministerin Hanka Mittelstädt. Der Verein Natur und Landschaft spricht der SPD-Politikerin kurz nach ihrer Amtsübernahme die notwendige Integrität ab und forderte ihren Rücktritt. Das teilte die Organisation mit.
Der Landesbauernverband befürwortete dagegen vor Tagen ausdrücklich ihre Ernennung und sprach zufrieden von «Stallgeruch». Mittelstädt gab die Leitung des Familienbetriebs in der Uckermark wegen ihrer Ernennung zur Ministerin auf und zog sich aus dem Unternehmen zur Haltung von Legehennen zurück.
Bis November 2024 war die Agrarwirtin Geschäftsführerin der Ucker-Ei GmbH. Umweltverbände sehen sie weiterhin als Vertreterin der Agrarlobby.
Der Verein Natur und Landschaft Brandenburg nimmt bei seiner Kritik Bezug auf Umweltklagen gegen das Familienunternehmen und wirft Mittelstädt Interessenkonflikte vor. Das Agrarressort in Potsdam, das Mittelstädt seit vergangenem Freitag führt, teilte auf Anfrage dagegen mit: «Das Ministerium weist die Vorwürfe entschieden zurück.»
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