Urteil im Prozess gegen Hundebesitzer wegen Mordes erwartet
Im Prozess um einen Mann, der seinen Nachbarn wegen eines Streits um
Potsdam - Im Prozess um einen Mann, der seinen Nachbarn wegen eines Streits um seine Hunde mit einer Schrotflinte erschossen haben soll, will das Landgericht Potsdam am Montag (11.00 Uhr) ein Urteil sprechen. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer eine lebenslange Haft für den 60-Jährigen wegen Mordes gefordert. Die Verteidigung plädierte auf Totschlag und forderte eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten.
Der Mann soll seinen Nachbarn im Februar in Bauch und Kopf geschossen haben, nachdem ihn dieser darauf hinwies, dass seine Hunde in der Hofanlage verboten seien. Der 60-Jährige hatte im Prozess gestanden, das Opfer mit der Schrotflinte erschossen zu haben. Er sei wegen eines früheren Erlebnisses traumatisiert. Der Streit mit dem Nachbarn habe ihn an das Erlebnis erinnert.
Nachricht teilen
… ich on air!